Verkehrsinfrastruktur

(in Bearbeitung)

Durch die Lage des Baugrundstückes, das sich im östlichen Rückenbereich der Gartenstadt an den Gleisanlagen der Bahn befindet und dem Umfang des geplanten Zuzuges käme es innerhalb der Gartenstadt zu einer Vervielfachung des Individualverkehrs. Es ist hier von mindestens 500 zusätzlichen Fahrzeugbewegungen pro Tag auszugehen. Um dies zu bewältigen, stehen nur zwei verkehrsberuhigte Straßen (30km/h) zur Verfügung, die zu ertüchtigen wären, wobei deren Dimension bereits jetzt Zweifel am Gelingen aufkommen lassen.
Darüber hinaus ist die Verkehrssituation bzgl. der Zu- und Abfahrt auf die Gehrenseestraße bereits heute laut Verkehrsgutachten zum Bauvorhaben und der tagtäglichen Erfahrungen der Anlieger kritisch.
Eine Anbindung an die Marzahner Straße (durch den Ausbau der alten Eisenbahnstraße) entlang der Bahntrasse wird aus Kostengründen, sowie einer angeblich bestehenden Verweigerungshaltung seitens der Deutschen Bahn (so die HOWOGE) abgelehnt.

Jedoch gibt es zu den verkehrstechnischen Maßnahmen eine Neuerung zu berichten:
Auf der am 13. Februar 2025 stattgefundenen 57. Sitzung des Ausschusses Ökologische Stadtentwicklung im Rathaus Lichtenberg wussten Marion Göhlert (derzeitige Projektleiterin Development, HOWOGE) und Stefan Schautes (Leiter Neubau, HOWOGE) zu berichten, dass an der Gehrensee-/ Ecke Bennostraße eine Lichtsignalanlage errichtet werden soll.
Sicherlich gut zum Ausfahren aus der Bennostrasse, doch für den Verkehr auf der Gehrenseestraße wird das wohl eher Nachteile mit sich bringen.

Die Bürgerinnen und Bürger der Gartenstadt sind der Ansicht, auch im Sinne des sich verstärkenden Gewerbeverkehrs, die Variante Marzahner Straße noch einmal mit Nachdruck zu evaluieren. Sie erscheint als eine tragfähige, in die Zukunft gerichtete Verkehrslösung, die auch für die Gehrenseestraße eine Entspannung mit sich bringen dürfte.
zurück